Halte pro Eintrag Nutzerziel, erwartetes Verhalten, Akzeptanzkriterien, Aufwandsschätzung in Stunden, Risikoart und Abhängigkeiten fest. Dadurch wird sichtbar, welche kleine Lieferung etwas Lärm im Markt erzeugt, welche nur Technikliebe befriedigt, und welche du guten Gewissens bis nach der Validierung streichst.
Bewerte Reichweite, Wirkung, Vertrauen in die Wirkung und Leichtigkeit getrennt. Für Einzelgründende zählt vor allem die Kombination aus voraussichtlichem Lerneffekt und realistisch stemmbarem Aufwand. Ein einfaches ICE-Raster in der Vorlage hält dich ehrlich und verhindert romantisierte Mammutschritte ohne Evidenz.
Plane schmale End-to-End-Scheiben, die von der ersten Berührung bis zum kleinen Ergebnis führen. Die begleitende Versionsnotiz-Vorlage fasst Nutzen, Lernziel und Messpunkt pro Iteration zusammen, sodass du Stakeholdern – oder dir selbst – nachvollziehbar zeigen kannst, warum etwas als Nächstes kommt.
Definiere vorab, welche Zahl welche Entscheidung auslöst. Beispiel: Mindestens zehn qualifizierte Antworten oder drei Vorbestellungen innerhalb von sieben Tagen bedeuten weiterbauen; darunter analysieren wir Ursache und passen Hypothese an. Diese Vorab-Verbindlichkeit schützt vor Schönrechnerei und verschwendeter Energie.
Verlasse dich nicht auf flüchtige Vanity-Kennzahlen. Bestimme Ereignisse, die echtes Verhalten zeigen: Scrolltiefe, Kartenkauf, Kalenderbuchung, Rückfrage. Die Vorlage enthält Felder für Instrumentierung, Sampling, Baseline und North-Star-Bezug, damit Zahlen Lesbarkeit bekommen und unmittelbar mit deiner Produktentscheidung verknüpft sind.
Halte Lernziele, Ergebnisse, Überraschungen und nächste Schritte in einem schlanken Lernjournal fest. Nach wenigen Wochen siehst du Muster, vermeidest Wiederholungsfehler und kannst Erkenntnisse mit anderen Solopreneuren teilen. Kommentiere unten deine Erfahrungen, wir sammeln bewährte Beispiele und verbessern die Vorlagen gemeinsam.